EKD würdigt Schmeling als "herausragenden Menschen und Sportler"

Hannover (epd). Der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Valentin Schmidt, hat Max Schmeling als «herausragenden Menschen und Sportler» gewürdigt. Obwohl der frühere Profiboxer sein Leben lang im Rampenlicht gestanden habe, sei er bescheiden geblieben, erklärte Schmidt am Freitag in Hannover. Er erinnerte zugleich an das soziale Engagement Schmelings, der am Mittwoch im Alter von 99 Jahren in Hollenstedt bei Hamburg gestorben war.

Schmeling sei ein Vorbild für die Jugend gewesen, betonte Schmidt. Er habe stets stets durch Leistung überzeugen wollen. Bei ihm habe es keine Skandale und keinen Drogenmissbrauch gegeben. Über seinem sportlichen Erfolg habe Schmeling nie die Benachteiligten der Gesellschaft vergessen. Die EKD und die Diakonie seien ihm besonders zu Dank verpflichtet für sein soziales Engagement. Durch seine Stiftung habe er zahlreiche Projekte für Bedürftige unterstützt, zum Beispiel die Diakonie Sozialstation in Klein-Luckow in Mecklenburg-Vorpommern oder die Idee zu so genannten «Kirchenkaten», kleinen Holzhäusern für Obdachlose.

04. Februar 2005



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